Steuerberater, Diaetberater, Social Media Berater?

Es sind unbestritten harte Zeiten fuer Berater: Information ist frei, Wissen ist dort draussen. Wer recherchiert, der findet, wer sich aktuell mit einem bestimmten Thema auseinandersetzt kann in kurzer Zeit die relevanten Quellen finden, hat genug Bezuege und Vergleichsmoeglichkeiten und kann sich schnell ein Bild davon machen, welche Daten und Loesungsansaetze ihm zusagen, und welche nicht. Und dennoch gibt es ganze Branchen, die fuer Beratungsdienste - fuer das Zurverfuegungstellen und Aufbereiten von Information - unverfrorenerweise Geld verlangen. - Und davon so ueberzeugt sind, dass sie sogar April-Hoaxes wie diesem - Zertifizierung von von Social Media-Beratern - auf den Leim gehen.

Brauchen wir nach Steuerberatern, Medienberatern und Diaetberatern wirklich noch Social Media Berater?

Wie laesst sich in Zeiten der schnell und ueberall verfuegbaren und ueberpruefbaren Information die Verrechnung von Beratungsleistungen rechtfertigen? Welche Annahme steckt hinter diesem Geschaeftsmodell? Verkaufen Berater die Anmassung, smarter als der Kunde zu sein? Wird hier tatsaechlich ein ganzer Berufsstand von ein bisschen Social-Technik ueberholt - so wie Assistentinnen von Outlook, Google und PDAs? Das Business funktioniert, also gibt es wohl die eine oder andere Ansicht, die dieser Unterstellung entgegengestellt werden kann. Nur was? theMashazine fragt die, die es wissen sollten: die Berater und digitalen Universalgelehrten selbst. Das sind die Fragen, mit denen wir die naechsten Wochen hausieren werden:

  • Was koennen Sie besser als Ihre Kunden?
  • Welchen Wert schafft Ihre Arbeit, welcher Teil Ihrer Arbeit schafft Wert?
  • Welchen Unterschied koennen Sie in Projekten ausmachen?
  • Unverlangte Einsendungen sind willkommen - editors (at) themashazine.com

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