Onlinemarketing

Vom Content zum Medium - Onlinejournalismus und Online-PR

Aug 8 2010

Onlineschreiber recherchieren nicht, habe ich an dieser Stelle vor einigen Wochen behauptet. - Natürlich habe nicht ich das behauptet, sondern einen befreundeten Pressesprecher aus einem Gespräch zwischen Tür und Angel zitiert.
Weil das nicht besonders aussagekräftig ist und eine sehr persönliche und situationsbezogene Momentaufnahme ist, habe ich Onlinechefredakteuere und CVDs befragt, wie sie das halten - und andere Pressesprecher, was sie davon mitbekommen.

Print unter Druck - Schuld sind die Werbeagenturen... :)

Mar 29 2010

Print unter Druck ist das aktuelle Schwerpunktthema von De:Bug. Mehrere Beitraege gehen den Fragen nach, ob es mittlerweile praktikable Erfolgsmodelle fuer Printmedien online gibt, wie vielversprechend neue E-Book-Reader sind und wo das eigentliche Problem der Printbranche liegt: Denn der Papierbedarf sinkt keinesfalls: Einer in De:Bug zitierten Studie des Druckerherstellers Brother zufolge steigt der Pro-Kopf-Bedarf an Papier weiterhin - vor allem im Zusammenhang mit papierlosen Workflows. Die Zahlen sind eindrucksvoll: Zuletzt stieg der jaehrliche Papierverbrauch pro Person von 214,6 auf 256,4 Kilo. Das ist mehr als ein Kilo pro Arbeitstag.

Die Rueckkehr des Ich

Mar 25 2010

Zwei so unterschiedliche Autoren wie Seth Godin und Jaron Lanier veroeffentlichen in kurzen Abstaenden Buecher, die die Online Ecomony aus unterschiedlichen Perspektiven in Frage stellen.
Lanier fordert in "You are Not a Gagdet" mehr Respekt fuer die Person und sieht die Person (als Mensch) durch kollektive und anonyme Onlinemedien bedroht.
Seth Godin beschaeftigt sich in "Linchpin" mit der Frage, wie wir uns unersetzlich machen koennen. Sein Mantra: Tu es einfach. Anstatt Handbuecher zu befolgen oder auf Anweisungen zu warten, sind es Entschlossenheit und Aktivitaet, die heute bemerkenswert sind. So sehr Godin Onlinemedien als Multiplikator respektiert, so skeptisch steht er ihnen auch gegenueber, wenn es um Umsetzung und Business geht: Eine Idee online zu veroeffentlichen, statt sie umzusetzen, ist fuer ihn Verschwendung.

Respekt und die Onlinemarketingpest

Jan 20 2010

Letzte Woche war Thorsten Haveners Anleitung zum Hellsehen hier Thema.
Diese Woche hatte ich eine kurze Unterhaltung mit einem ehemaligen Kollegen, der aus irgendeinem Grund darauf zu sprechen kam, wie gern er eine Clean Desk Policy bei seinen Kollegen durchsetzen wuerde. "Die Diddlmaeuse und Hinterglasmalereien im Buero kann ich nur respektvoll als anders zur Kenntnis nehmen."
Beide machen ihren Punkt damit, die erste eigene Reaktion hintanzustellen und erst einmal das andere aufzuehmen. Nicht: "Ich weiss, was du sagen wolltest.", sondern schweigendes Zur-Kenntnis-Nehmen. Vielleicht koennen wir die Information spaeter einmal brauchen - das steht fuer Respekt und Manipulation zugleich.