Standpunkte

"Press Pause Play": Digitale Revolution? - "In ein paar Jahren werden wir uns ein bisschen genieren…"

Nicht alles, was eine Seite füllt, ist eine Story. Nicht alles, was wie ein Magazin aussieht, ist lesenswert. Und nicht alles, was Millionen Menschen erreichen kann, ist es auch wert, sich eine Minute damit zu beschäftigen.
Am Wochenende habe ich die eineinhalb Stunden investiert und "Press Pause Play" angesehen. Die Dokumentation geht der Frage nach, wie weit die digitale Allgegenwart von Produktionsmitteln Kunst positiv oder negativ beeinflusst, oder ob es hier überhaupt irgendeine Art von Auswirkungen gibt.

Digitalenthusiasten und Skeptiker argumentieren in "Press Pause Play" gleichermassen überzeugend. Der Film schafft es, erstaunlich viele intellektuelle Schwergewichte - unter anderem Seth Godin, Moby, Andrew Keene - vor die Kamera zu bringen. Eine reflektierte Analyse zu den Quantität-Euphorie-Brainwashern im "Did you know…" und Socialnomics-Stil. Eine Konsequenz oder Quintessenz im engeren Sinn gibt es nicht. Viele Sichtweisen sind möglich, viele sind argumentierbar; auf beiden Seiten gibt es gute und schlechte Argumente.

Smarter Kapitalismus: Quiksilver - Made by Waves

Wenn die Geschichte rund ist, werden auch aus unsexy Unternehmensprozessen Vorzeigestories. Made by Waves von Quiksilver ist das aktuelle Vorzeigebeispiel schlechthin: Wellen, das Einsatzgebiet der Produkte des Unternehmens, in den Produktionsprozess einzubinden, um sie (und die Natur) zu erhalten, ist der geniale Schachzug hinter den Kraftwerken am Meeresgrund.

"This typeface says: I have no future" - Wie man Texter wird, oder mehr

Ich hätte ja die neue Jobbezeichung Director of Content, Concept and Chaos für mich überlegt, aber soviel Spezialisierung ist leider in der europäischen digitalen Medienszene noch nicht drin. Wir sind lieber Experten für eh alles.
Dabei, wie dieser Spot zeigt, fängt die Spezialisierung schon früh an und muss bis zu Spitzenleistungen noch massiv ausgebaut werden.

Wischmob statt Flashmob

Die YesMen haben mit dem Fake-oder-nicht-Broker Alessio Rastani schon die Finanzwelt in Aufruhr versetzt (oder nicht), jetzt legen sie mit dem Überfall auf die Zürcher UBS-Bank nach. Mit Wischmob-Kostümen verkleidete Aktivisten schleichen in die Bank, um sie zu säubern. Der Vorwurf: UBS helfe Steuersündern, ihre Machenschaften zu verschleiern.

Theme by Danetsoft and Danang Probo Sayekti inspired by Maksimer