Content
Information Architecture Diaries: Die Corporate Content-Timeline
Submitted by Michael Hafner on Wed, 02/01/2012 - 15:54In großen Content-Projekten kommt irgendwann unweigerlich der Punkt, an dem man Nachrichtenportale beneidet. Wie schön, wenn so einfache Sortierkritierien wie Aktualität alles overrulen. - Und so funktionieren nicht nur Nachrichtenportale. Twitter, Facebook, Google Plus, alle möglichen sozialen Dienste gewichten Aktualität stark und nutzen Relevanz oder Nähe zur Korrektur. Inhaltliches spielt kaum eine Rolle. - Lässt sich davon für die Organisation von Unternehmenscontent gar nichts anwenden?

Fünf Thesen zu Content für das Enterprise 2.0
Submitted by Michael Hafner on Sat, 01/28/2012 - 10:04Social Intranet, Enterprise 2.0, Enterprise Portale, Enterprise Content Management, Content Experience Management, User Experience Management - der Markt klingt, als könnte man all das kaufen. Aber wie komme ich wirklich zu einer lebendigen, effektiven und kommunikativen Organisation, die Netzwerke herstellt und nützt? - Fünf Thesen und Tipps für Content für das Enterprise 2.0 (als kurze Vorschau auf meinen Beitrag für den Enterprise Content Management Summit nächste Woche in Berlin).

Universalgesetze 3: Gelassenheit und Allmacht - Es gibt keinen Grund, nicht alles zu wissen
Submitted by Michael Hafner on Wed, 10/26/2011 - 19:32Eingriffe hinterlassen keine Spuren. - Digitale Medien haben ein ambivalentes Verhältnis zu Sicherheit, Wiederholung und Reparaturen: Einerseits wird oft alles getrackt, versioniert und gespeichert, andererseits gibt es (fast) immer die Möglichkeit, Schritte rückgängig zu machen, von vorne anzufangen, anders zu machen - als sei nichts gewesen.
Das ist ein technisches Phänomen (eine digitale Kopie unterscheidet sich nicht vom digitalen Original), eines von Netzwerken und Wissen (die nächste Informationsquelle ist nicht weit - man muss sie nur anzuzapfen wissen) und ein organisatorisches, oder eines unseres Selbstverständnisses: Verstehen wir es als unsere Verantwortung, Dinge (Prozesse, Geschäfte, Teams) zum Laufen zu bringen, oder sagen wir: "Das funktioniert nicht."
Als drittes Universalgesetz für Onlinemedien formuliert heisst das: Es gibt keinen Grund, nicht alles zu wissen.

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Ist die Temporäre Autonome Zone die Urform des Enterprise 2.0?
Submitted by Michael Hafner on Thu, 10/13/2011 - 15:12Bei weiteren Notizen zur Idee des Enterprise 2.0 Kontinuum musste ich an Hakim Bey denken. Der Querdenker und Orientalist (damals, als man noch nichtmal in den USA dafür ins Gefängnis wanderte) Peter Lamborn Wilson beschrieb mit der Temporären Autonomen Zone ein Konzept vorübergehender Freiheit: Selbst wenn der vollständige Umsturz unwahrscheinlich ist (und auch nichts ändern würde), liegt es doch immer wieder an uns, Entscheidungen zu treffen. - Wer sonst sollte es denn tun? Das gilt nun auch im Unternehmen.

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