Finanzkrise
Wer surft, kann nicht verlieren
Submitted by Michael Hafner on Fri, 10/14/2011 - 07:15Gerald Hörhan, der Banker mit der Rechtschreibschwäche (Bank? Punk?) tingelt mit einem neuen Buch durch die Medien. (Falls er humorlos ist: Natürlich glaube ich nicht wirklich, dass er eine Rechtschreibschwäche hat.) Seine These diesmal: Die Jugend ist faul, feig und auf der Verliererstrasse. "Wer lieber chillt, shoppt und surft, wird zu den Losern gehören", war im Radio zu hören. Das ist nun interessant: Warum muss jemand, der tut, was ihn freut, sich Sorgen darüber machen, ob er jemals das tun können wird, was ihn freut?

Gibt es überhaupt so etwas wie Rezession?
Submitted by Michael Hafner on Wed, 08/24/2011 - 10:55In seinem aktuellen Buch "The making of the social World" führt der Philosoph John Searle den Begriff Rezession als Beispiel für "institutional facts that do not require collective recognition" an. In seiner Terminologie sind das Dinge/Zustände/Konstruktionen, die es gibt - ohne dass es sie gibt, ohne dass allen bewusst ist, dass es sie gibt und dass sie gerade stattfinden. Das hat damit zu tun, dass es sich um Abweichungen von Konstrukten handelt, von Begriffen oder Annahmen, die beschreiben, wie die Welt sein sollte.

Standpunkte
- "Press Pause Play": Digitale Revolution? - "In ein paar Jahren werden wir uns ein bisschen genieren…"
- Smarter Kapitalismus: Quiksilver - Made by Waves
- "This typeface says: I have no future" - Wie man Texter wird, oder mehr
- Wischmob statt Flashmob
- Das große Untersuchungsausschuss-Vorsitzenden-Mensch-Ärgere-Dich


