"Press Pause Play": Digitale Revolution? - "In ein paar Jahren werden wir uns ein bisschen genieren…"
Submitted by Michael Hafner on Wed, 05/09/2012 - 07:05Nicht alles, was eine Seite füllt, ist eine Story. Nicht alles, was wie ein Magazin aussieht, ist lesenswert. Und nicht alles, was Millionen Menschen erreichen kann, ist es auch wert, sich eine Minute damit zu beschäftigen.
Am Wochenende habe ich die eineinhalb Stunden investiert und "Press Pause Play" angesehen. Die Dokumentation geht der Frage nach, wie weit die digitale Allgegenwart von Produktionsmitteln Kunst positiv oder negativ beeinflusst, oder ob es hier überhaupt irgendeine Art von Auswirkungen gibt.
Digitalenthusiasten und Skeptiker argumentieren in "Press Pause Play" gleichermassen überzeugend. Der Film schafft es, erstaunlich viele intellektuelle Schwergewichte - unter anderem Seth Godin, Moby, Andrew Keene - vor die Kamera zu bringen. Eine reflektierte Analyse zu den Quantität-Euphorie-Brainwashern im "Did you know…" und Socialnomics-Stil. Eine Konsequenz oder Quintessenz im engeren Sinn gibt es nicht. Viele Sichtweisen sind möglich, viele sind argumentierbar; auf beiden Seiten gibt es gute und schlechte Argumente.
Interview: Markus Huber - "So viel teuren Blödsinn macht sonst niemand"
Submitted by Michael Hafner on Fri, 04/20/2012 - 11:12Das Fleisch-Magazin feiert sechs Monate nach der letzten Ausgabe ein Comeback - und das mit einem ganzen Rucksack an Neuerungen.
Fleisch-Boss Markus Huber im Interview über das Magazin als Statussymbol, die Freude an der ewigen Neuerfindung, und die Freude des Magazinjunkies bei der Geldverbrennung.
Smarter Kapitalismus: Quiksilver - Made by Waves
Submitted by Michael Hafner on Fri, 04/13/2012 - 07:35Wenn die Geschichte rund ist, werden auch aus unsexy Unternehmensprozessen Vorzeigestories. Made by Waves von Quiksilver ist das aktuelle Vorzeigebeispiel schlechthin: Wellen, das Einsatzgebiet der Produkte des Unternehmens, in den Produktionsprozess einzubinden, um sie (und die Natur) zu erhalten, ist der geniale Schachzug hinter den Kraftwerken am Meeresgrund.
Datenjournalismus, Medientoolbox und das total ultimative Portal?
Submitted by Michael Hafner on Thu, 03/29/2012 - 06:54Die Webseite der Zukunft als Tools, das nicht Content anzeigt, sondern Funktionen enthält, die vielleicht unter anderem Content liefern? Webseiten als Digital Brains, die unsere erweiterten Erkenntnistools sind? Der User muss einbezogen werden. Datenmengen brauchen ein Businessmodell. Webseiten müssen auf Kontext, Präferenzen und Devices reagieren.
Smartness gipfelt in Personalisierung, Sensitivität für Kontext (in Sinn und Raum) und Präferenzen - ist das das neue Nachrichtenportal. das dem User immer das zeigt, was er sehen will? Im Rahmen des twentytwenty-Events zum Datenjournalismus stellte Lorenz Matzat unter anderem sein Sicht auf Medien und Webseiten der nahen Zukunft vor: Webseiten sind keine fertigen Produkte mehr, sondern Hubs, die auf eine Vielzahl von Faktoren reagieren und mehr Werkzeug- als Mediencharakter haben.

Standpunkte
- "Press Pause Play": Digitale Revolution? - "In ein paar Jahren werden wir uns ein bisschen genieren…"
- Smarter Kapitalismus: Quiksilver - Made by Waves
- "This typeface says: I have no future" - Wie man Texter wird, oder mehr
- Wischmob statt Flashmob
- Das große Untersuchungsausschuss-Vorsitzenden-Mensch-Ärgere-Dich
Lösungen
- Interview: Markus Huber - "So viel teuren Blödsinn macht sonst niemand"
- Datenjournalismus, Medientoolbox und das total ultimative Portal?
- Produktivität: Das Böse im Kalender - Apps als Versuchung
- Information Architecture Diaries: Die Corporate Content-Timeline
- Fünf Thesen zu Content für das Enterprise 2.0


